Turnierbericht vom 13. April 2006

Zunächst einmal macht sich "Ralfson" hervorragend. Er zeigt inzwischen sehr schöne Trabbewegungen und gefällt uns auch sonst sehr gut. Schade, dass wir ihn wohl trotzdem verkaufen werden, da meine Mutter lieber eine Stute behalten möchte. Hier einige Bilder von "Ralfson":

Heute morgen sind wir um viertel nach fünf los gefahren, nach Allersehl. Geplant war ein Start in der Dressurpferde A mit Runa, zwei Starts in der Dressurpferde L, mit Runa und Champi und ein Start in den Trensen L mit Champi.

Runa zeigte sich in der Dressurpferde A schon sehr schön. Ging wieder eine sehr sichere Aufgabe, war jedoch phasenweise noch nicht wieder optimal bei der Sache. Sicher auch noch ein Überbleibsel ihrer Zwangspause vor 10 Tagen, als sie sich so heftig einen Ballentritt zugezogen hatte, dass sie eine Woche nicht geritten werden konnte und nur im Offenstall umherlief. So bekam sie heute eine 7,2. Diese Note reichte in der starken Konkurrenz jedoch für keine Platzierung. Vertreten waren unter anderen: Susanne Ersil mit zwei Celler Hengsten, Leonie Bramall, Gabriele Merzdorf, Ute und Julia von Platen, Volker Wiehr mit einem Hengst vom Klosterhof Medingen, etc.

In der Dressurpferde L ging Runa besser, jedoch meinte sie zum Ende der Aufgabe einem anderen Pferd, was unentwegt wieherte, antworten zu müssen. Das Ergebnis war verhampelter Außengalopp. Sehr ärgerlich, da sie diesen eigentlich schon sehr sicher beherrscht. Aber in dem Moment war das Wiehern eindeutig wichtiger für sie. ;-) Sie bekam eine 6,8 – womit ich sehr zufrieden war.

Champi lief sehr gut. Konzentriert und gelassen absolvierte er seine Aufgabe, lediglich ein nicht optimal gelungener einfacher Wechsel bei X, sowie eine kurzzeitiges Klebenbleiben in der Kurzkehrtwendung, trübten die Aufgabe ein wenig. Er bekam eine 7,2 und wurde noch platziert. Nachdem es fürchterliches Wetter war, und das Turnier schon Verzug hatte, und außerdem bis zur Trensen-L noch 4 Stunden A-Dressur geplant waren, ließ ich die Trensen-L streichen. Champi war auch eine so schöne Aufgabe gelaufen, dass ich es nicht für nötig hielt, ihn noch einmal zu reiten. Außerdem wollte ich den „Babys“ eine so lange Wartezeit ersparen.

So sind wir dann, sehr zufrieden mit unserem Jungvolk, wieder Richtung Heimat gefahren.

Hier noch einige Bilderchen vom Turnier in Allersehl (die in der Halle sind etwas dunkel geraten).

In diesem Sinne wünschen wir allen FROHE OSTERN!!!!

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